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Sonntag, 17. April 2011

Libyen: Was passiert, wenn die EU Bodentruppen schickt? | Politik | World

http://www.profil.at/:

Die EU will ­humanitäre Hilfsaktionen mit militärischen Mitteln schützen. Dabei könnten erstmals auch österreichische Soldaten mit einer so genannten Battle Group zum Einsatz kommen – unter ­Bedingungen, über die man bisher nur eines weiß: Sie sind hochriskant.

Von Gunther Müller und Martin Staudinger
Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, und die Wand ist in diesem Fall das Meer. Gleich zu Beginn der Revolte gegen Muammar al-Gaddafi haben sich die Bewohner von Misurata den Aufständischen angeschlossen. Inzwischen ist ihre Stadt die letzte im Westen Libyens, die dem Regime immer noch trotzt – zu einem immens hohen Preis.

Bis vor wenigen Wochen war Misurata ein geschäftiges Wirtschafts- und Handelszentrum mit dem Anspruch, die reichste Stadt Libyens zu sein. Inzwischen ist es zum Sinnbild für das Versagen der Anti-Gaddafi-Koalition geworden, die libysche Zivilbevölkerung trotz Flugverbotszone wirkungsvoll vor der Gewalt des Regimes zu schützen.

Gaddafis Truppen haben einen Belagerungsring um Misurata gezogen ..."
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 › http://www.profil.at/articles/1115/560/294289/libyen-was-eu-bodentruppen

Samstag, 16. April 2011

EU erlaubt gefährliches Ackergift | News | Umwelt

https://www.taz.de/:

"ZULASSUNG FÜR CARBENDAZIM

Nach den künftigen Regeln der EU darf das Ackergift Carbendazim nicht zugelassen werden. Deshalb genehmigen es die Behörden nun - bevor das neue Recht in Kraft tritt.

BERLIN taz | "Giftig für Wasserorganismen", "Kann das Kind im Mutterleib schädigen", "Kann vererbbare Schäden verursachen" - die Warnhinweise des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu Pestiziden mit dem Wirkstoff Carbendazim klingen beunruhigend. Trotz dieser Gefahren haben die EU-Agrarminister am Donnerstag den Weg dafür frei gemacht, die Chemikalie für weitere dreieinhalb Jahre als Pflanzenschutzmittel zu erlauben.
Die Ressortchefs konnten bei einem Treffen in Luxemburg weder für noch gegen die Zulassung eine genügende Mehrheit erreichen, wie ein EU-Diplomat sagte. Nun muss die Europäische Kommission entscheiden, die sich für die Genehmigung ausgesprochen hatte. Die neue Lizenz für Carbendazim wird voraussichtlich am 1. Juni in Kraft treten.
Dabei gehört die Chemikalie dem Verein Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN) zufolge zu den rund 25 besonders gefährlichen Stoffen, die nach den ab 14. Juni gültigen Regeln der EU keine Genehmigung erhalten dürften - eben weil diese Chemikalien laut Kommission das Erbgut verändern und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können." ARTIKEL VON JOST MAURIN :: HIER WEITERLESEN ››

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 › https://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/eu-erlaubt-gefaehrliches-ackergift/